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TUSEM II. – Juspo Altenessen 9:1 (4:1)

Sonntag, 27. November 2016

Meisterschaft

Bericht: Simon Höller

TUSEM Essen II. – Juspo Altenessen 9:1 (4:1)

Tore: Huesmann (4), Behrendt (3), Schmidt, Herkner

Am 2.10. gab es den letzten Sieg für Tusem 2, es folgten 6 lange Spiele ohne Sieg. Es war Zeit für einen Befreiungsschlag. Und der sollte uns heute auch gelingen.

Das Spiel begann aber zunächst nicht wirklich gut, die ersten 10 Minuten haben beide Mannschaften sich gegenseitig angelaufen und keiner hatte die Ruhe mal etwas kontrolliertes auf den Platz zu bringen. Fast hätten wir uns mal wieder selber ein Ei in Netz gelegt, aber heute sollte das Glück endlich auch mal wieder auf unserer Seite sein.

So gelang es uns mit unserem ersten konstruktiven Angriff Chrisdopher Schmidt am Strafraum freizuspielen, er lässt sich nicht zwei mal bitten uns schließt Trocken ins lange Eck ab. Es folgten relativ schnell zwei Angriffe, bei denen Lars Kimpel auf rechts außen geschickt wurde und den Ball scharf nach innen gespielt hat. Das erste mal hat Patrick Huesmann seinen Fuß hingehalten, das zweite Mal Justin Behrendt. So stand es nach etwa 20 Minuten 3:0. Das verlieh unserem Spiel jetzt aber etwas zu viel Offensivbemühungen und der Gegner kam zu Räumen in unserer Hälfte, die Folge war der 1:3 Anschlusstreffer. Das war aber heute nichts, dass uns verunsichert hätte, Patrick Huesmann stellte einfach den alten Abstand wieder her und wir konnten mit einer 4:1 Führung in die Pause gehen.

Im zweiten Durchgang lieferten sich Justin Behrendt und Patrick Huesmann dann ein kleines Wettschießen, Justin zum 5:1 und 6:1, Patrick mit dem 7:1 und 8:1. Den Schlusspunkt durfte dann der Mannschaftsopa Philipp Herkner per Strafstoß setzen, nachdem Patrick Huesmann im Strafraum zu Fall gebracht wurde.

Alles in allem ein, auch in der Höhe, verdienter Sieg. Nicht aber weil wir den besten Fußball gespielt hätten, spielerisch waren wir durchaus schon mal besser. Aber wir haben es endlich mal wieder geschafft als Mannschaft aufzutreten. Es gab kein Meckern und Hadern, sondern jeder hat für jeden Meter gemacht. Und wir waren einfach Zielstrebig, man konnte endlich mal erkennen, dass wir gewinnen wollen. Die Leidenschaft, die in den letzten Wochen sooft gefehlt hat, war heute deutlich zu erkennen und so sind wir auch dazu in der Lage eine Mannschaft die in der Tabelle nur knapp hinter uns lag so deutlich zu schlagen. Danke Jungs und bitte mehr davon!


SC Frintrop II. - TUSEM II. 6:4 (3:1)

Sonntag, 14. November 2016

Meisterschaft

Bericht: Simon Höller

SC Frintrop II - TUSEM Essen II. 6:4 (3:1)

6. Minute Huesmann auf Potthoff, Flach in lange Eck, 1:0.
9. Minute Der Ball ist in unserem Strafraum eigentlich sicher in unsere Reihen, wir geben ihn leichtfertig her, erster Schuss, Breburda pariert, zweiter Schuss, Breburda pariert, dritter Schuss, 1:1.
10.- 17. Minute Wir spielen bis zum Frintroper Strafraum, Frintop macht einen Befreiungsschlag, wir fangen den Ball ab, spielen bis zum Frintroper Strafraum, Frintrop macht einen Befreiungsschlag, wir fangen den Ball ab...
18. Minute Wir spielen bis zum Frintroper Strafraum, Frintrop macht einen Befreiungsschlag, wir lassen den Stürmer den Ball annehmen, sich drehen und aus 20 metern einfach mal schießen, 2:1.
19. - 38. Minute Wir spielen bis zum Frintroper Strafraum, Frintop macht einen Befreiungsschlag, wir fangen den Ball ab, spielen bis zum Frintroper Strafraum, Frintrop macht einen Befreiungsschlag, wir fangen den Ball ab...
39. Minute Wir spielen bis zum Frintroper Strafraum, Frintrop macht einen Befreiungsschlag, wir lassen den Stürmer den Ball annehmen, sich drehen und aus 20 metern einfach mal schießen, 3:1.
3:1 - Halbzeit Wir spielen ein kleines bisschen Zielstrebiger Richtung Frintroper Strafraum, haben unglaubliche Räume im Strafraum - Halbzeitstand: 3:1.
46. - 56. Minute Frintrop kommt erstaunlich offensiv aus der Pause und nimmt etwas am Spiel teil. Resultat ist eine Ecke für Frintrop, der Ball fällt einem Stürmer auf den Kopf, von da eine harmlose Bogenlampe die keiner klären möchte, also 4:1.
Jetzt passiert was unglaubliches, wir laufen verlorenen Bällen hinterher und spielen unsere Angriffe mit dme Ziel Tor. Das Resultat dadraus:
61. Minute Huesmann geht einem Ball nach, der Frintroper Torwart lässt diesen Fall, 4:2.
65. Minute Querpass im Strafraum, ein Frintroper Verteidiger tritt am Ball vorbei, Behrendt alleine vorm Tor 4:3.
Nach dem Anschlusstreffer: Erst mal einen Gang runterschalten, man muss ja nicht jedem Ball hinterher gehen. Also Emotionen raus und das Spiel aus der ersten Hälfte wieder auftziehen:
Minute Wir spielen bis zum Frintroper Strafraum, Frintop macht einen Befreiungsschlag, wir fangen den Ball ab, spielen bis zum Frintroper Strafraum, Frintrop macht einen Befreiungsschlag, wir fangen den Ball ab...
83. Minute Wir spielen bis zum Frintroper Strafraum, Frintrop macht einen Befreiungsschlag, wir lassen den Stürmer den Ball annehmen, 5:3.
Ja ok, dann doch noch mal ein bisschen wollen, 86. Ecke Behrendt, Kopfball Biber, 5:4.
Jetzt alles oder nichts. Nichts. Das Spiel geht 6:4 aus, wie das 6:4 fällt muss ich nicht extra erläutern.
Ich würde ja gerne einiges schreiben. Ich lass das mal besser. Sehen wir das Positive, 18 Punkte sind ein ganz gutes Polster im Abstiegskampf - erstmalig in dieser Saison ist der Abstand zum Tabellenletzten kleiner als zum Tabellenersten!


TuS Holsterhausen II - TUSEM II 1:0 (1:0)

Sonntag, 06. November 2016

Meisterschaft

Bericht: Jörg Malzahn

TuS Holsterhausen II - TUSEM Essen II 1:0 (1:0)

Wenn diese beiden Vereine aufeinander treffen geht es um mehr als nur drei Punkte. Ein Erfolg beim Nachbarn aus Holsterhausen kann eine ganze Saison retten, ihr die Krone aufsetzen oder einfach nur versüßen.
Bei den Spielern war das bereits vor dem Anpfiff zu spüren. Ein wenig Anspannung und eine Menge Vorfreude lag in der Luft. Die zu Fuß angereisten Zuschauer versprachen sich ein leidenschaftlich geführtes Derby. Sie sollten nicht enttäuscht werden.

Von der ersten Minute an zeigte unsere Truppe, dass sie hier gewinnen wollte. Mit viel Druck gegen den Ball ließen die Jungs in den rot-weißen Trikots den Gegner nicht ins Spiel kommen und kamen selbst zu den ersten Chancen. Ein Schuss aus der zweiten Reihe und ein Kopfball nach einer Ecke verfehlten nur knapp ihr Ziel.
Nach einer hart umkämpften Anfangsphase mit gelben Karten auf beiden Seiten, begann auch die Heimmanschaft zu verstehen, worum es ging. Mehrmals tauchte Holsterhausen vor dem Kasten unseres Keepers auf. Doch egal vor welche Aufgaben sie ihn stellten, Marc Breburda war nicht zu überwinden. Bis zur 42. Minute. Der Rote Faden der bisherigen Saison zog sich in die heutige Begegnung hinein. Standard für den Gegner – Tor für den Gegner. Damit ging es in die Pause.

Den Rückstand steckte unser Team sehr gut weg. Noch höher griff der Tusem nach Wiederanpfiff an. Am Ende eines vielversprechenden Angriffs landete die Kugel vor dem linken Huf von Cristopher Schmidt, doch der Ball brachte nur das Gehäuse zum Wackeln. Das Team vom Fibelweg wechselte in Patrick Huesmann und Luca Biber frische Beine für die Offensive ein und drängte weiter auf den Ausgleich.
Die Partie wurde trotz Abkühlung von Oben hitziger. Beide Mannschaften gaben keinen Zentimeter freiwillig auf. Dem Einsatz begegnete der Schiedsrichter mit leicht sitzenden Karten. Zum zweiten Mal traf es unseren Sechser Lars Kimpel in der 82. Minute. Gelb-Rot war die Folge.
Kein Grund zum Aufgeben für den Tusem, der in Unterzahl weiterhin Chancen kreierte. Von der Seitenlinie peitschten die Zuschauer unser Team bis zum Schluss nach vorne und mussten sich den Jubel erst in so mancher letzter Sekunde verkneifen. Der Ball wollte heute einfach nicht über die Linie.

Nach dem Spiel waren sich alle einig. Auch wenn das glücklichere Ende nicht für uns bestimmt war, die Leistung dieser Mannschaft macht uns stolz. Ein kämpferisch und spielerisch gelungener Auftritt und ein kleiner Vorgeschmack auf das Rückspiel daheim.


TUSEM II. - VfB Frohnhausen II 2:2 (1:1)

Sonntag, 30. Oktober 2016

Meisterschaft

Bericht: Simon Höller

TUSEM Essen II. - VfB Frohnhausen II 2:2 (1:1)

Wie soll man das Spiel bewerten, guter Fußball? Grottiger Fußball? Guter Einsatz? Also Traumkombinationen haben wir nicht geboten bekommen. Aber es war jetzt auch nicht so, als wenn man sich das Spiel nicht anschauen konnte. Es sind zwei Mannschaften aufeinander getroffen, die läuferisch viel Investiert haben und sich zum Kombinieren kaum Platz gelassen haben.

Wir haben im Vergleich zu den letzten Wochen auf jeden Fall vom Willen her einen Schritt nach vorne gemacht. Aber man merkt schon noch, dass viele Spieler verletzt sind, wir erst seit dem Sommer zusammen spielen und wir die Laufwege erst noch finden müssen. Heute haben wir noch zu viel über lange Bälle in die Tiefe agiert, anstatt diese nur für die Spielverlagerung zu nutzen.

Das Spiel fing aber eigentlich gut für uns an, wir setzten Frohnhausen gut fest und konnten auch den ein oder anderen Ball früh gewinnen ohne wirklich Zählbares folgen zu lassen. Das wir aber plötzlich 1:0 hinten lagen kam etwas aus dem nichts. Ein Freistoß etwa 20 Meter von unserem Tor entfernt, kommt Flach und eigentlich nicht sonderlich gefährlich auf unser Tor und zappelte plötzlich im Netz. 10 Minuten später hatte Lars Kimpel dann aber eine Antwort parat und nahm sich aus 30 Metern ein Herz, sein Hammer wird noch abgefälscht und schlägt rechts unten im Tor ein.

Mit diesem Ergebnis ging es dann in die Pause, nach der wir in Überzahl agieren konnten, da sich ein Frohnhauser Spieler kurz vor der Pause für eine Grätsche von hinten in die Beine von Lars Kimpel einen Platzverweis abholte. Ob das jetzt für uns von Vor- oder Nachteil war, da bin ich mir nicht so sicher, Frohnhausen zeigte sich in der zweiten Hälfte mit noch höherer Laufbereitschaft und auf beiden Seiten nahmen die Fehlpässe zu. C. Schmidt schaffte es dann aber einen perfekten Ball in die Schnittstelle der Abwehr zu spielen, sodass Durel Karl Takam alleine auf Issam Said im Tor von Frohnhausen zulaufen konnte, an ihm vorbei ging und samt Ball ins Aus stolperte. Das war die Riesen Möglichkeit in Führung zu gehen, das tat dann aber in der 65. Minute der Gast. Dieses mal brauchen wir nur 7 Minuten um zu antworten, nach einer Ecke setzten wir im Strafraum nach und der Ball fällt Durel vor die Füße, dieses mal macht er es besser, 2:2.

Frohnhausen spielte jetzt voll auf Sieg und wir ließen uns hinten rein drängen. Wir kamen jetzt immer wieder in Situationen, in denen Raum zum Kontern war, wir bekamen es aber nicht ordentlich ausgespielt oder wurden vom Frohnhauser Kampfgeist gestoppt. So blieb es beim 2:2, ein letztlich wohl faires Ergebins für ein Spiel, das wenige Glanzmomente hatte, aber dafür läuferisch auf gutem Niveau war. In einem Kreisligaspiel habe ich selten gesehen, dass zwei Mannschaften über die komplette Zeit kaum Raum hatten und bis zur letzten Minute hohes Tempo gegangen sind.


SuS Haarzopf II – Tusem II 1:1 (0:0)

Sonntag, 23. Oktober 2016

Meisterschaft

Bericht: Simon Höller

SuS Haarzopf 2 – Tusem 2 1:1 (0:0)

Das war eine richtig herbe Enttäuschung! Derby gegen eine Mannschaft die uns technisch meilenweit unterlegen ist. Derby gegen den Vorletzten, nachdem die letzten beiden Wochen weniger erfolgreich liefen, perfekt um wieder in die Spur zu kommen. Ich mein, für ein Derby muss man ja nicht wirklich extra motivieren, die Woche haben wir unsere Schwächen besprochen und der Plan für das Spiel stand.

Und dann? Schmeißt Haarzopf alles was sie an Kampf und Einsatz zu bieten haben in den Ring, während wir einmal mehr den Ball gefällig in unseren Reihen laufen lassen ohne Tempo und Druck aufs Tor zu machen. Okay, wir haben eins kurz vor der Pause gemacht, als Justin Behrendt den Torwart überlupft, der dem Ball aber hinterher geht und ihn deutlich hinter der Linie klärt, das haben wir gesehen, das haben die Haarzopfer gesehen, nur der Schiedsrichter hat es nicht gesehen und der Torwart will den Ball auf Nachfrage des Schiedsrichters auch nicht drin gesehen haben. Schade, dass dem Jungen hier das Fair Play ebenso gefehlt hat, wie in der zweiten Halbzeit als er einen Ball zur Ecke klärt, der Schiri auf Abstoß entscheidet und er auch hier nicht zugibt zuletzt am Ball gewesen zu sein. Aber weder der Schiedsrichter noch der „Sportsfreund“ im Haarzopfer Tor sind Schuld daran, dass wir keine drei Punkte geholt haben.

Das lag nur an unserem fehlenden Willen. Wir gehen etwa 10 Minuten nach der Pause in Führung, Flanke von rechts, Volley genommen von Niklas Klein, 1:0, zu dem Zeitpunkt auch verdient. Warum wir danach weiterhin Tempo- und Emotionslos nach vorne gespielt, aber unsere Rückwärtsbewegung minimiert haben, ist mir nach wie vor ein großes Rätsel. Klar, von den Kontern ging jetzt nicht die Gefahr aus, dass man große Angst bekommen musste, aber wenn man den Gegner in den letzten 15 Minuten immer wieder zu Standarts in unserer Hälfte einläd, muss man sich nicht wundern, wenn dann mal einer mit einem Tor endet – als Lohn für den Willen und Biss den Haarzopf eben hatte. Das war zwar offiziell in der 89. Minute, aber aufgrund einer Spielunterbrechung waren noch 10 Minuten Zeit, 10 Minuten, in denen wir zwar am Drücker waren und auch zwei große Möglichkeiten hatten, bei denen wir aber unsere fehlende Zielstrebigkeit, unseren fehlenden Biss und unseren fehlenden Willen, das Spiel unbedingt zu gewinnen nochmal unterstrichen haben.

Ich kann und will nicht verstehen wieso eine Mannschaft, die bei 100% Willen wirklich guten und erfolgreichen Fußball spielen könnte, sich mit weniger zufrieden gibt. Aber ich Hoffe, dass ich darauf auch keine Antwort mehr finden muss und die Mannschaft wieder abruft, was sie wirklich kann!


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