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Zweite und Dritte siegen, Erste verliert

ADas vergangene Frühlingswochenende brachte nicht nur warmes Wetter, sondern auch ein paar Punkte für unsere Senioren-Teams. Nur unsere Erste musste sich geschlagen geben.

Es ging mit reichlich Rückenwind zum Auswärtsspiel bei Union Velbert. Zuletzt hatte die Mannschaft von Trainer Mike Sauer vier Siege in Serie eingefahren und daran wollte man beim punktgleichen Tabellenvierten natürlich anknüpfen. Bei sommerlichen Temperaturen war klar, dass die Partie nicht einfach werden würde. Aber die ersten Minuten gehörten klar den Gästen aus Essen. Nach feinem Steilpass von Zaka Elouriachi war es Burak Pakdemirli, der frei vor dem Velberter Torhüter auftauchte, allerdings nicht genug Druck hinter den Ball bekam und somit die dicke Chance zur Führung vergab. In der Folge boten sich beide Mannschaften einen Abnutzungskampf und gingen körperlich zur Sache. Viele Torchancen gab es für die rund 70 Zuschauer nicht zu sehen, stattdessen musste der TUSEM eine Schrecksekunde verkraften. Basar Baylar blieb nach einem Rempler mit seinem Gegenspieler am Boden liegen und musste ausgewechselt werden: Schlüsselbeinbruch. An dieser Stelle wünschen wir Basar alles Gute und schnelle Genesung! Ein bitterer Ausfall für unsere Erste, die bis zum Saisonende auf Basar verzichten muss. 
Zur Pause stand es 0:0 und für den zweiten Durchgang nahm sich der TUSEM vor, bloß kein Gegentor zu bekommen und nach vorne hin immer wieder die Chancen zu suchen. Die Möglichkeiten waren auch da, blieben allerdings ungenutzt. Sei es Knipser Max Golz oder Marvin Weeske, der gleich zweimal an den gegnerischen Beinen scheiterte. Rund eine Viertelstunde nach Wiederbeginn dann die Entscheidung: Der Velberter Jonas Doil wird auf der rechten Seite nicht angegriffen und hat Zeit zum Flanken. Allerdings wird der Ball in der Luft immer länger und aus einer Flanke wird ein Torschuss. Wie es das Glück so will, landet dieser Versuch genau im Winkel des TUSEM-Tores. 1:0 für Velbert. 
Die Gäste versuchten in der Schlussphase zwar noch einmal alles, doch im Abschluss fehlte die letzte Konsequenz. Von Minute zu Minute machte sich das Wetter bemerkbar und die Kraft ließ nach. So hatte der TUSEM am Ende nicht mehr viel entgegenzusetzen und musste die Niederlage einstecken.

 

TUSEM II. - Ballfreunde Bergeborbeck 2:0 (0:0), Bericht: TUSEM II

Liebe Freunde sportgewordener Lebensbejahung, wenn wir Fußball spielen und reden, neigen wir dazu, uns zu vergessen. Wir werden animalisch – Gras fressen (Igitt!), oder martialisch – Blut am Pfosten (Pfui Deifel!). Unsere Ausdrucksweise auf und neben dem Platz verdanken wir der Natur des Wettbewerbs. Der Wille zum Kampf trägt das Kostüm der Tugend im Spiel um Sieg und Niederlage. Aber zwängen wir uns doch zur Abwechslung einmal aus diesem sprachlichen Korsett und reiben Balsam warmer Worte auf die blutgegrätschte Haut.
Das Wetter war zum Libellen streicheln. Vom himmlischen Thermostat auf den Sollwert temperiert. Gastierende Freunde im quietsch-orangen Dress schlugen uns vor, wo sie doch schon mal auf ihrem Familienausflug hier wären, eine Runde Ball zu spielen. Ein erquickender Gedanke dachten wir und gaben ihm unseren Segen. Verabredete sich der Tusem in den jüngsten Wochen zum Spielen, regte sich ein Funkeln in aller Augenzeuge Augensterne. „Habt Spaß“, gaben uns unsere Adoptiv-Trainer auf den Weg und klopften uns auf die Schultern.
Heute ging es nicht um höher, schneller, weiter. Der Ball rollte und das machte uns glücklich. Auf alles infrage kommende gab es nur richtige Antworten: Nimm du ihn, sagte der eine – ich hab ihn sicher, sagte derselbe. Wir waren so in Einklang mit uns, dass Aufdrehen und Klatschenlassen in eine einzelne Bewegung verschmolz. Weiße, rote, orangene Trikotfarben vermischten sich in einen Strom gewesenen Eifers, der von einer Torauslinie zur anderen schwappte. Überflüssig erschien der Mann zwischen den Brandungen. Das Trillern seiner Pfeife vom Signal zum Geräusch geschliffen, die Kolorierung seiner Pappkarten vom Symbol zur Farbe geglättet. Und doch inmitten der Harmonie erlangten seine Werkzeuge ihre Bedeutung zurück. Ein orangener Besucher entpuppte sich als des Redens selig. Er füllte seine Plaudertaschen mit Silber statt Gold, bis sie zu schwer wogen um weiterzuspielen.
Halbzeit.
In der Trinkpause steckte der Tusem die Köpfe zusammen. Wir kamen zu dem Schluss: Bei all dem Spaß, den wir haben, fällt es sicher niemandem auf, wenn wir heimlich versuchen zu gewinnen. „Aber egal wie viele Chancen wir haben, wir dürfen höchstens zwei Tore schießen“, sagte Trainer Schiene, „sonst fällt es auf!“ Gesagt, getan. Der Tusem erzielte mucksmäuschenstill und mit ganz viel Zehenspitzengefühl zwei Tore. Den Rest des Spiels vergaben wir die Möglichkeiten mit solcher Überzeugung, dass weder auf noch neben dem Feld jemand auf die Idee kommen konnte, wir würden uns über drei Punkte freuen.
Der Schiedsrichter pfiff nach anderthalb Stunden Just for Fun ab. Am Ende jedes Blickes strahlende Gesichter. Es gab Geschenke und sogar die höchste aller Ehrungen – von Nachwuchskünstlern gefertigte Medaillen (Foto: zwei glückliche Preisträger). Unter der Hand gewann der Tusem nun seine letzten drei Spiele. Auch wenn heute alle Sieger waren, nächste Woche machen wir uns wieder für euch dreckig.
Bis zum nächsten Mal!
Euer Tusem II

 

FC Stoppenberg III - TUSEM III 4:5 (2:4)

Im Spiel unserer Dritten beim FC Stoppenberg ging es torreich zu. Schon der erste Durchgang war sehr turbulent. Nachdem die Stoppenberger nach nur sechs Minuten in Führung gegangen waren, drehte der TUSEM die Partie binnen zwei Minuten dank eines Doppelpacks von Matthias Schramm. Die erneute Antwort der Gastgeber ließ allerdings nicht lange auf sich warten, denn plötzlich stand es 2:2. Aber Schramm wehrte sich dagegen und legte nach: Wieder lag der TUSEM vorn und dank des Treffers von Volodymyr Muntian kurz vor der Pause wuchs der Vorsprung sogar auf zwei Tore an. 
Nach dem Seitenwechsel kam Stoppenberg schnell zum Anschlusstreffer, ehe sogar der erneute Ausgleich gelang. Dementsprechend spannend wurde es in der Schlussphase, in der der TUSEM das glückliche Ende fand. Jens Hartmann sorgte in der 85. Minute für den Siegtreffer des TUSEM!

Erste schlägt Spitzenreiter - Frauen gewinnen deutlich

DSC 6319Unsere Seniorenteams konnten am vergangenen Sonntag einige Punkte einfahren. Nur für unsere Zweite gab es diesmal nichts zu holen.

Die Aufgabe für unsere Erste war alles andere als einfach. Es ging zum Überflieger TVD Velbert - und das mit einigen Ausfällen. Dennoch wollte man den Spitzenreiter ärgern und ein ähnliches Ergebnis wie beim 2:2 im Hinspiel erreichen. In der ersten Halbzeit legte allerdings der Favorit vor. Nach rund 20 Minuten besorgte Stefano Trißler die Führung für die Velberter. Doch der TUSEM war gut im Spiel und zeigte Mut. Nur drei Minuten nach dem 1:0 konnte sich TVD nur mit einer Notbremse behelfen, was nicht nur einen Elfmeter für unsere Erste, sondern auch eine rote Karte mit sich brachte. Allerdings konnte der Elfer nicht verwandelt werden, weshalb es zur Pause beim Velberter Vorsprung blieb.
Nach dem Seitenwechsel versuchte unsere Erste alles, um schnell den Ausgleich zu besorgen. Doch die Überzahl brachte erst einmal nichts, stattdessen legte der Tabellenführer nach. Alex Fagasinski traf zum 2:0 (69.). Eine Vorentscheidung? Könnte man meinen. Aber der TUSEM gab nicht auf und biss zurück. Marvin Weeske besorgte mit einem Traumtor den Anschluss (71.), plötzlich keimte Hoffnung bei Trainer Mike Sauer und seinem Team. Und tatsächlich: Die Gäste aus Essen spielten selbstbewusst auf und hatten keine Angst vor dem Favoriten. Zaka Elouriachi netzte in der 79. Minute zum Ausgleich ein, der TUSEM kam der Überraschung also immer näher. TVD hatte kaum noch etwas entgegenzusetzen, stattdessen wollte unsere Erste noch mehr. Und dieser Mut wurde belohnt, denn Max Golz ließ mit seinem Tor das Ergebnis kippen (84.) und damit war auch der Endstand besiegelt. Der TUSEM gewinnt beim Tabellenführer TVD Velbert mit 3:2! "Es war ein verdienter Sieg. Über die Art und Weise wie wir - stark angeschlagen und unter Berücksichtigung, dass wir unser primäres Saisonziel bereits in der Vorwoche erreicht haben - dieses Bonusspiel angegangen sind, war mehr als beeindruckend. Der Zusammenhalt und die Qualität der Mannschaft ist unbezahlbar. Zum wiederholten Male haben wir ein dickes Ausrufezeichen gesetzt", freute sich Trainer Sauer nach dem Sieg.

TUSEM II - Winfried Huttrop 1:7 (1:3)

Dieses Heimspiel würde unsere Zweite am liebsten vergessen - zumindest wenn man das Ergebnis betrachtet. Gegen Winfried Huttrop musste der TUSEM eine bittere Niederlage einstecken, die sich schon in der ersten Halbzeit andeutete. Unsere Zweite kassierte bereits nach einer knappen Viertelstunde das 0:1, ehe die Gäste von der Hubertusburg bis zur Halbzeit noch zweimal nachlegten. Immerhin sorgte der Anschlusstreffer von Justin Behrendt (43.) noch einmal für etwas Hoffnung. Allerdings wurde es im zweiten Durchgang nicht wirklich besser aus Sicht des TUSEM. Die abstiegsbedrohten Huttroper gingen mit der Führung im Rücken offensichtlich selbstbewusster in das Spiel und ließen unsere Zweite nicht wirklich herankommen. Als die Gäste in der 60. Minute das 4:1 erzielten, war die Entscheidung bereits gefallen. Unsere Zweite konnte an der drohenden Niederlage nichts mehr ändern, musste sogar in der Schlussphase noch drei weitere Gegentreffer hinnehmen.

 

Tgd. Essen-West III - TUSEM III 2:3 (0:0)

Unsere Dritte hat drei Punkte von der Haedenkampstraße entführt. Allerdings war die Aufgabe beim Tabellennachbarn nicht einfach, denn - nachdem es zur Pause 0:0 gestanden hatte - legten die Hausherren vor.Die Führung für die Turngemeinde hielt allerdings nicht lange, denn der TUSEM drehte die Partie nur wenig später zu seinen Gunsten. Erst war es Kai Duvenkamp mit dem Ausgleich (57.), ehe Mario Veronica das 2:1 für unsere Dritte beisteuerte (72.). Diesmal bewies aber die Tgd. Moral und konnte den Zwischenstand nur drei Minuten später egalisieren. Als sich beide Mannschaften schon auf ein Unentschieden einstellten, kam Konstantin Schneppel. In der 90. Minute traf er für den TUSEM zum Sieg. Abpfiff, 3:2 gewonnen.

 

FSC Mönchengladbach - TUSEM Frauen 0:4 (0:2)

Gegen den stark abstiegsbedrohten FSC Mönchengladbach gaben sich unsere Frauen keine Blöße. Dank einer engagierten Leistung und der nötigen Konsequenz vor dem gegnerischen Tor konnte sich der TUSEM verdientermaßen mit 4:0 durchsetzen. Schon in Durchgang eins stellten die Gäste aus Essen die Weichen auf Sieg: Alina van den Berg traf nicht nur zur frühen Führung (7.), sondern schnürte sogar den Doppelpack. In der 28. Minute lag der TUSEM bereits mit zwei Toren vorn. In der zweiten Halbzeit legte Lisa Marie Mielke direkt nach (52.) und damit war die Entscheidung gefallen. Von den Mönchengladbacherinnen kam nicht mehr viel, stattdessen erzielte Alina Hoffmann den 4:0-Endstand (76.). Unsere Frauen festigen damit Platz acht in der Landesliga-Tabelle.

Erste erreicht Saisonziel - Frauen verlieren deutlich

DSC 6576Mitte März und reichlich Schnee - Genau wegen diesem mussten die Spiele unserer Zweiten und Dritten abgesagt werden. Unsere Erste und Frauen konnten dagegen spielen.

Unsere Erste war vor dem Heimspiel gegen den Tabellenletzten GW Wuppertal gewarnt. Gerade gegen die vermeintlich schwächeren Gegner tat sich der TUSEM schon immer schwer und das sollte diesmal vermieden werden. Bei eisigen Temperaturen am Fibelweg erwischten die Gäste unsere Erste allerdings eiskalt. Nach nur wenigen Sekunden misslang Torwart Nils Engelberg ein Pass in das Zentrum, weshalb der Ball im Fuß eines Wuppertalers landete. Der fackelte nicht lange und brachte die Kugel per Heber aus 30 Metern im TUSEM-Tor unter. 0:1. In der Folge kamen die Hausherren aber besser ins Spiel und übernahmen die Kontrolle. Es dauerte auch nicht lange, bis Zaka Elouriachi den Torreigen eröffnete. Nach dem Ausgleich in der 15. Minute legte die Mannschaft von Trainer Mike Sauer nach und schraubte das Ergebnis dank der Treffer von Burak Pakdemirli (20.) und Basar Baylar (30./38.) bis zur Pause auf 4:1 hoch. Damit war fast schon eine Vorentscheidung gefallen.
Auch im zweiten Durchgang ließ der TUSEM nicht locker und hatte die Gäste aus Wuppertal im Griff. Max Golz traf binnen zwei Minuten gleich doppelt und auch das 6:1 war noch nicht genug: Erneut Burak Pakdemirli (79.) knipste das siebte TUSEM-Tor an diesem Sonntag. Im Anschluss ließen die Gastgeber noch beste Chancen aus, unter anderem scheiterte Kapitän Lukas Paulun in seinem letzten Spiel vor einer mehrmonatigen Reise nach Bali aus kurzer Distanz. Damit war die Partie allerdings noch nicht vorbei, denn das Spiel endete, wie es begann: Mit einem Tor der Gäste. Wuppertal traf mit dem Schlusspfiff zum Endstand von 7:2.
Der TUSEM hat damit sein gestecktes Saisonziel von 40 Punkten vorzeitig erreicht und kann als Aufsteiger nun einigermaßen entspannt in die letzten Wochen der Saison gehen. Glückwunsch an die Mannschaft!

TUSEM Frauen - SVG Neuss-Weißenberg 0:4 (0:2)

Unsere Frauen mussten eine überraschend deutliche Heimniederlage einstecken. Gegen die SVG Neuss-Weißenberg, die aktuell in der Landesliga gegen den Abstieg kämpft, kassierte der TUSEM eine 0:4-Pleite. Schon in der ersten Halbzeit legten die Gäste den Grundstein für ihren Sieg, denn bereits nach 26 Minuten gingen sie in Führung. Kurz darauf bauten die Neusserinnen diese sogar aus (32.). Für den zweiten Durchgang nahmen sich unsere Frauen vor, doch noch irgendwie etwas Zählbares mitnehmen zu können. Doch daraus wurde nichts, denn schon kurz nach Wiederanpfiff waren es erneut die Gegnerinnen, die einnetzen konnten (51). Das 0:3 aus Sicht des TUSEM schien die Vorentscheidung zu sein, doch dann keimte doch noch etwas Hoffnung auf: Durch zwei rote Karten geriet Neuss in doppelte Unterzahl (78.). Allerdings konnten unsere Frauen daraus keinen Profit schlagen. Am Ende mussten sie sogar einen weiteren Gegentreffer hinnehmen, das 0:4 in der Nachspielzeit war dann auch der Endstand.


Erste erkämpft sich Derbysieg - Frauen überraschen

DSC 6352Unsere Seniorenteams konnten durchaus einen erfolgreichen Sonntag feiern. Während die Frauen überraschten und die Zweite einen klaren Sieg feierte, gewann unsere Erste das Derby.

Es war schon Mitte März und langsam wurde es mal Zeit für die ersten drei Punkte für den TUSEM. Zumal die 2:5-Klatsche am vorherigen Spieltag gegen den TSV Ronsdorf nach Wiedergutmachung schreite. Zum Derby an der Pelmanstraße gegen TuS Holsterhausen kamen viele Zuschauer, die eine umkämpfte Partie zu sehen bekommen sollten. Zunächst spielte der TUSEM. Aus einer stabilen Ordnung heraus suchte man immer wieder den Zug zum Tor, meistens ergab sich etwas durch weite Pässe auf die Außenspieler. Doch zunächst fehlte die Präzision, spätestens der letzte Pass fand keinen Abnehmer. Also musste ein ruhender Ball herhalten: Nach einer Ecke von der der rechten Seite kam Kapitän Lukas Paulun im Holsterhauser Strafraum zum Kopfball und drückte ihn aus kurzer Distanz zur Führung über die Linie (15.). In der Folge verpasste es der TUSEM seine Führung auszubauen. Teilweise blieben gute Chancen ungenutzt, die beste vergab Max Golz per Kopf kurz vor der Pause. 
Nach der Halbzeit erhöhten die Gastgeber etwas den Druck, doch den Ausgleich verschuldete unsere Erste selbst. Nach Abstimmungsproblemen in der Defensive spritzte ein Stürmer der Gelben dazwischen und schob den Ball zum 1:1 ein (50.). Ein Tor nahezu aus dem Nichts, doch plötzlich war Holsterhausen wieder wach. Beide Mannschaften lieferten sich einen Kampf, teilweise einen sehr harten. Immer wieder musste Schiedsrichter Davide Zeisberg die Pfeife in die Hand nehmen, denn beide Teams schenkten sich in den Zweikämpfen nichts. Fußballerische Glanzlichter gab es nur selten, dann aber war der TUSEM zum richtigen Zeitpunkt zur Stelle. Nach einem schnellen Angriff über die linke Seite war es Raoul Reiß, der am Ende goldrichtig stand und einen Querpass aus kurzer Distanz verwandelte (68.). Nun lag unsere Erste wieder in Führung, Holsterhausen wehrte sich. Manchmal auch zu stark, vor allem in der Schlussphase langten die Hausherren ordentlich hin. Hin und wieder ließen sich unsere Spieler davon anstecken und machten mit, daher gab es am Ende reichlich gelbe Karten. Holsterhausen, der Tabellenvorletzte der Bezirksliga, ließ nicht locker und wollte mit aller Macht den Ausgleich. Das hätte auch fast geklappt, allerdings scheiterten sie nur knapp an der Latte oder am stark reagierenden TUSEM-Torwart Nils Engelberg. So blieb es am Ende beim knappen, aber nicht ganz unverdienten 2:1-Erfolg für die Gäste, die damit den ersten Dreier des Jahres einfahren konnten.

TUSEM II. - TuS Helene II. 4:0 (2:0)

Unsere Zweite hat einen ungefährdeten 4:0-Heimsieg eingefahren. Gegen die Zweitvertretung von TuS Helene legte der TUSEM in der ersten Halbzeit den Grundstein für den Erfolg. Vor allem auch deshalb, weil er binnen zwei Minuten gleich doppelt zuschlug: Michael Gastaldo (30.) und Luca Biber (32.) brachten die Gastgeber in Führung und damit auf die Siegerstraße. Denn auch nach dem Seitenwechsel spielte eigentlich nur eine Mannschaft: Die des TUSEM. Zwar dauerte es bis zur endgültigen Entscheidung noch ein paar Minuten, doch spätestens als Marvin Mrowka in der 73. Minute das 3:0 nachlegte, war der Deckel drauf. Von TuS Helene kam nicht mehr viel, stattdessen legte unsere Zweite sogar noch einen drauf: Andre Humann (88.) besorgte mit dem 4:0 den Endstand. Ein verdienter Sieg für den TUSEM, der Platz neun in der Tabelle gefestigt hat.

TuS 84/10 II - TUSEM II 3:2 (1:0) - Nachholspiel

Am Mittwochabend musste unsere Zweite zum Nachholspiel an die Germaniastraße. Bei der Reserve von TuS 84/10 wollte der TUSEM an die gute Leistung gegen TuS Helene II anknüpfen und den nächsten Sieg einfahren. Doch die Bergeborbecker hatten offentsichtlich etwas dagegen: Nach 32. Minuten gingen sie in Führung und damit auch mit dem 1:0 in die Pause. Der TUSEM kam allerdings mit einem Blitzstart aus der Kabine: Michael Gastaldo besorgte nur wenige Sekunden nach Wiederanpfiff den Ausgleich (47.). Beide Mannschaften kämpften und wollten jetzt die Führung. Das gelang den Gästen nicht, stattdessen waren es die Hausherren, die jubeln durften: Nach 61 Minuten traf TuS 84/10 zum 2:1 und sie legten kurze Zeit später sogar noch einen drauf: Das 3:1 in der 72. Minute schien die Vorentscheidung zu sein. Doch die Mannschaft vom Fibelweg kämpfte bis zum Ende und konnte tatsächlich noch einmal verkürzen. Dank des Treffers von Maximilian Tiede (78.) keimte Hoffnung auf, dabei blieb es dann allerdings. Der TUSEM musste mit einer Niederlage im Gepäck die Heimfahrt antreten.

 

SSVg Velbert - TUSEM Frauen 1:2 (1:1)

Unsere Frauen haben durchaus für eine Überraschung gesorgt. Beim Tabellendritten SSVg Velbert hat der TUSEM einen knappen 2:1-Sieg gefeiert. Dabei begann die Partie eigentlich nicht so gut aus Sicht der Essenerinnen. Durch einen verwandelten Foulelfmeter gingen die Velberterinnen nach rund einer halben Stunde in Führung. Allerdings hatten unsere Frauen prompt die richtige Antwort parat. Nur drei Minuten später war es Silvia Mrotzek, die den Ausgleich besorgte. Auch nach der Pause begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe, Kleinigkeiten würden das Spiel entscheiden. Als Lisa-Marie Mielke nach einer Stunde für den TUSEM das 2:1 erzielte, war nicht nur die Partie gedreht, sondern auch der Sieg eingetütet. Zwar blieb es bis zum Schluss spannend, aber diesen Sieg ließen sich unsere Frauen nicht mehr nehmen.

Erste mit Punkt in letzter Minute - Frauen und Zweite verlieren

DSC 5471Das vergangene Wochenende verlief für unsere Seniorenteams sehr durchwachsen. Am Ende sprang nur ein einziger Punkt heraus, das Spiel der Dritten wurde zudem abgesagt.

Unsere Erste empfing den Nachbarn von TuS Essen-West 81 zum Derby am Fibelweg. Unsere Erste wollte den ersten Sieg im neuen Kalenderjahr einfahren und damit zurück in die Erfolgsspur. Nach zwei Unentschieden und einer Niederlage wurde es mal wieder Zeit. Allerdings war die Ausgangslage beim Gegner nicht großartig anders, denn auch die Mannschaft von der Keplerstraße wollte logischerweise die Punkte einsacken. 
Von Beginn an sahen die Zuschauer zwei taktisch diszipliniert eingestellte Mannschaften, die so wenig wie möglich zulassen wollten. Dennoch waren es in erster Linie die Gäste, die zu den ersten Chancen kamen. Doch der TUSEM wehrte sich gegen einen möglichen Rückstand. Für die Gastgeber war es dann Max Golz mit der ersten Chance, aber sein Linksschuss flog am Ende weit über das Tor. Es dauerte allerdings nicht lange, bis zum ersten Mal gejubelt werden durfte. Nach einem Angriff über die linke Seite stand Daniel Hußmann völlig frei im gegnerischen Strafraum und diese Möglichkeit ließ sich der TUSEM-Stürmer nicht nehmen. 1:0 in der 29. Minute.
Aber TuS West blieb gefährlich und wollte den Rückstand möglichst schnell vergessen machen. Das sollte tatsächlich auch noch vor der Pause gelingen. Nach einer Ecke schaffte es unsere Erste nicht, trotz mehrerer Versuche den Ball zu klären, und so köpfte Sven Wienecke aus kurzer Distanz zum Ausgleich ein (40.).
Nach der Pause zeigten sich beide Mannschaften gewillt, den Derbysieg einzufahren. Chancen gab es auf beiden Seiten, doch diese blieben zunächst ungenutzt. Jedenfalls bis zur 58. Minute. Schiedsrichter Andre Küpper übersah ein Foulspiel am TUSEM-Strafraum und ließ die Partie weiterlaufen - offenbar zur Verwunderung unserer Ersten. Denn sie warteten auf den Pfiff, während die Gäste weiterspielten und mit einem Traumtor zum 1:2 treffen konnten. Ein ärgerliches Gegentor. In der Folge versuchte es der TUSEM mit allen Mitteln und erarbeitete sich gute Möglichkeiten. Als Lukas Paulun im Strafraum zu Fall kam, rechneten viele mit einem Elfmeterpfiff, doch auch diesmal blieb die Pfeife des Schiedsrichters stumm. Die Mannschaft von Trainer Mike Sauer bewies aber erneut Moral und kämpfte sprichwörtlich bis zum Schluss. Und der Kampf lohnte sich: Max Golz traf nach einer abgefälschten Ecke aus sechs Metern doch noch zum Ausglieich. Und das 2:2 war dann auch der Endstand. Ein vielleicht glücklicher Punktgewinn, dennoch ein hart erarbeiteter. Der TUSEM klettert dadurch auf Rang sieben in der Bezirksliga-Tabelle.

 

TUSEM II. - Adler Union Frintrop III 1:3 (0:0)
Unsere Zweite kassierte die vierte Niederlage in Serie. Gegen die Drittvertretung von Adler Union Frintrop musste sich der TUSEM mit 1:3 geschlagen geben, wobei es allerdings zur Halbzeit noch gar nicht so schlecht ausgesehen hatte. Beide Mannschaften lieferten sich ein umkämpftes Duell und ließen ihre Chancen ungenutzt, weshalb es bei frostigen Temperaturen am Fibelweg mit einem 0:0 in die Kabinen ging.
Nach dem Seitenwechsel kamen vor allem die Gäste vom Frintroper Wasserturm zum Zuge. Nur fünf Minuten nach Wiederbeginn gingen die Adler in Führung, doch die Antwort des TUSEM ließ nicht lange auf sich warten. Max Tiede besorgte sechs Zeigerumdrehungen später den Ausgleich. Die Partie nahm jetzt an Fahrt auf und das kam vor allem den Frintropern entgegen. Denn wieder dauerte es nicht lange, bis das nächste Tor fiel. Aus Sicht unserer Zweiten leider für die falsche Mannschaft. Und das 1:2 konnte der TUSEM in der Folge nicht mehr ausgleichen. Stattdessen schlugen die Gäste noch einmal zu und sorgten mit dem 1:3 (88.) endgültig für die Entscheidung.

 

TUSEM Frauen - DJK TuSA Düsseldorf 1:2 (1:1)

Für unsere Frauen stand das erste Liga-Heimspiel nach über drei Monaten an. Und die Partie gegen den Tabellennachbarn DJK TuSA Düsseldorf begann fast perfekt. Denn nach nur elf Minuten war es Silvia Mrotzek, die das 1:0 für den TUSEM besorgte. Aber die Landeshauptstädterinnen kämpften sich in die Partie und wollten so schnell wie möglich den Ausgleich herbeischaffen. Dagegen wehrten sich die Gastgeberinnen in der ersten Halbzeit lange, doch quasi mit dem Pausenpfiff mussten sie doch noch das Gegentor einstecken. Zu einem psychologisch wichtigen Zeitpunkt, wie es gerne mal heißt. Jedenfalls dann, wenn man es mit den Düsseldorferinnen hält. Aber diese Phrase sollte sich tatsächlich bewahrheiten. Denn im zweiten Durchgang waren es tatsächlich die Frauen von TuSA, die noch einmal treffen konnten. In der 78. Minute war Mandy Zimmermann erfolgreich. Obwohl die Gäste kurz vor dem Ende noch wegen einer roten Karte in Unterzahl spielen mussten, gelang dem TUSEM nicht mehr der Ausgleich. Damit sind die Düsseldorferinnen in der Landesliga-Tabelle nun an unseren Frauen vorbeigezogen.


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