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FC Stoppenberg D2 - TUSEM E1 1:0

Mittwoch, 24. September 

Freundschaftsspiel 

Bericht: Ole Buers 

FC Stoppenberg D2 - TUSEM Essen E1 1:0

An diesem verregneten Mittwochnachmittag trat der TuSEM zu einem Testspiel am Stoppenberger Hallo an. Gespielt wurde auf einem D-Jugend-Platz, sodass mehr Laufarbeit als sonst gefordert war. Gegen den Tabellenführer der Kreisklasse B der D-Junioren hielt der TuSEM zu Beginn sehr gut mit, ja man konnte sogar so weit gehen, dass man die bessere Mannschaft war. Die Spielanlage war dabei sehr kurzweilig ausgelegt und so kam es nach einer knappen Viertelstunde zu den ersten Wechseln bei den Gästen. Um die Frequenz dieser herunter zu fahren, versuchte das Trainerteam (heute bestehend aus Buers, Graf und Kaplan) das Spiel von außen zu beruhigen, welches auch streckenweise gelang. Nach vorn fehlte jedoch in dieser Phase, sowie in den meisten Teilen des Spiels die Durchschlagskraft, da die Angreifer des TuSEMs immer wieder nur den direkten Weg zu Tor suchten und das Spiel nicht, wie es vielleicht angebracht gewesen wäre, in die Breite zogen. So befanden sich zumeist alle Spieler unmittelbar vor den gegnerischen Tor und behinderten sich so gegenseitig. Der Heimmannschaft fehlte es heute an Genauigkeit im Passspiel und so kamen nur selten zwingende Aktionen nach vorn zu Stande. Eine dieser Aktionen war gekommen, als die Abwehr der Gäste, rund um den solide spielenden Moritz im Tor, einen Schussversuch zur Ecke ablenken konnte und diese dann zum 1:0 führte (´24). Dabei versagte der TuSEM in der Zuordnung völlig und wäre vermutlich auch sonst chancenlos gewesen, da die Spieler aus Stoppenberg einfach den einen oder halben Kopf größer waren, welcher durch den Altersunterschied in diesem Alter vollkommen natürlich ist. Es offenbarte sich den ganz in Rot auftretenden Gästen nun eine skurrile Situation: man spielte den besseren Ball, hatte allgemein mehr vom Spiel, lag jedoch mit 0:1 zurück. Dies änderte sich auch nicht bis zur Pause, in welcher sich beide Teams zwischenzeitlich ins Trockene retten konnten.

Für Halbzeit Nummer zwei prognostizierten die Trainer dann einen Kräfteabfall, welcher auch Einfluss auf den Spielfluss des TuSEMs gehabt hätte. Ja richtig; hätte. Angetrieben vom Rückstand drehten jetzt die roten Spieler auf dem Feld erst richtig auf und kamen teilweise sogar endlich einmal zu Torchancen, wenn diese auch noch nicht zwingend genug waren. So verfehlten direkt zu Beginn Luca und Leo das Tor und auch Alessandro scheiterte nur unglücklich am letzten Verteidiger am Ende eines Dribblings.
Nebenbei fragen Eltern des Gegners beim Trainerteam nach, ob es sich denn wirklich um einen 2004er-Jahrgang handeln würde, die wären ja schon erstaunlich weit für ihr Alter und den eigenen Söhnen am heutigen Tage ja sehr überlegen - weiter geht es im Anschluss praktisch nur in eine Richtung, jedoch mit Schönheitsfehlern, da nun doch langsam der ein oder andere Körper an seine Grenzen stößt.
Die Gastgeber kamen im Anschluss zu guten Möglichkeiten, da der TuSEM nun auch mehr auf den Ausgleich, als auf das Verhindern des zweiten Gegentores spielte. Fünf Minuten vor dem Ende dann eine Doppelchance für den TuSEM: erst wird ein Schuss aus der zweiten Reihe abgefälscht, dann scheitert Ege aus kürzester Distanz am Torhüter der Stoppenberger (´45). Es sollte einfach nicht sein. Dann waren die gefährlichen Aktionen des TuSEMs auch vorbei und man konnte sich nur bei der Fahrlässigkeit des FC bedanken, dass es nicht 0:2 endete.

Mit dem Spiel kann am Ende vermutlich nur eine Mannschaft zufrieden sein – und das ist in diesem Falle ausnahmsweise das Verliererteam. Zwar geht der Sieg an den Hallo, jedoch kann der TuSEM deutlich stolzer auf seine Leistung sein, auch wenn dies in den einen oder anderen Kopf eines Zehnjährigen nicht hinein geht. Wenn schon Eltern des Gegners das Trainerteam für den gesamten Mannschaftlichen Auftritt loben – noch dazu, wenn man einen Jahrgang jünger ist als der Gegner – dann kann man darauf schon mal stolz sein. Generell hat das Team heute sehr gut funktioniert und wieder einmal gezeigt, dass man schon jetzt mehr als bereit ist, in die D-Jugend zu starten.

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