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FC Stoppenberg C1 - TUSEM C1 9:2 (4:0)

Samstag, 13. Februar 2016

Meisterschaft

Bericht: Joshua Windelschmidt

FC Stoppenberg C1 - TUSEM Essen C1 9:2 (4:0)

Eigentlich kennt man den "Freitag, den 13." als Unglückstag. Für uns war es diesmal aber "Samstag, der 13.".

Bei idealen Bedingungen (neuer Kunstrasen, trockenes Wetter) haben wir uns auf ein gutes Spiel unserer Jungs gefreut. Nach dem 2:0-Sieg gegen den VfB Frohnhausen am vergangenen Spieltag wollten wir auch diesmal eine gute Leistung zeigen und nach Möglichkeit etwas Zählbares vom Sportpark "Am Hallo" entführen. Dementsprechend mutig und offensiv bestritten wir die ersten Minuten. Wir attackierten den Gegner früh im Aufbau und konnten uns so immer wieder in der gegnerischen Hälfte den Ball erkämpfen. Das hatte zur Folge, das einige Torchancen dabei heraussprangen. Allerdings stand entweder der Stoppenberger Torwart im Weg, oder die Schüsse gingen knapp daneben. In der Abwehr ließen wir erst einmal nicht allzu viel zu und standen recht stabil. Dass auch der Gegner zu Chancen kommt, lässt sich nicht vermeiden. Die Schlüsselszene gab es dann in der 15. Minute: In einem Zweikampf hat sich unser Leon wohl unfair etwas Platz verschaffen wollen und seinen Gegenspieler im Gesicht getroffen. Dieser musste dann mit einer blutenden Nase und Leon mit der roten Karte vom Platz. Bitter für uns, denn uns fiel nicht nur ein wichtiger "Zehner" weg, sondern auch ein Teil unserer Laufkraft, die für das offensive Spiel unbedingt nötig ist. So mussten wir uns etwas zurückziehen und konnten nicht mehr so attackieren wie zuvor. Da war es nur logisch, dass die Gastgeber etwas mehr aufkamen. Und leider nur drei Minuten nach dem Platzverweis rappelte es zum ersten Mal in unserem Tor. Unsere Abwehr agierte etwas zu schläfrig und so konnte ein Stoppenberger aus kurzer Distanz zur Führung einschieben (18.). Warum auch immer gingen dann bei einigen Spielern wieder die Köpfe zum Boden. Auf Seiten der Stoppenberger stieg dagegen das Selbstvertrauen und mit einem Doppelschlag konnten sie auf 3:0 erhöhen (23., 26.). Kurz vor der Pause pfiff der Schiedsrichter dann noch einen Elfmeter zugunsten der Hausherren, den unser Torwart Kevin dann zwar ersteinmal halten konnte, doch beim Nachschuss war er machtlos. So ging es mit einem 0:4-Rückstand in die Kabinen.

In der Halbzeit haben wir uns vorgenommen, weiter an uns und unsere Stärken zu glauben und nicht aufzuhören. Denn sollte uns der Anschluss gelingen, könnte noch was möglich sein. Mit dieser Einstellung gingen wir dann in den zweiten Durchgang, doch der FC Stoppenberg startete besser. Glücklicherweise blieben gute Chancen ungenutzt, auch weil Kevin sein Tor gut hütete. Aber auch die Abwehr zeigte sich teilweise etwas aggressiver in den Zweikämpfen. In der 49. Minute wurden wir dann für unseren Aufwand endlich belohnt: Nach einem feinen Pass von Hischam auf Alex, konnte sich dieser gegen den gegnerischen Torwart durchsetzen und zum 1:4-Anschlusstreffer einnetzen. Für einen Moment keimte bei uns etwas Hoffnung auf, doch es dauerte wieder nicht lange, bis die Stoppenberger zuschlugen. Erneut durch einem Doppelschlag (53., 55.) stand es 1:6 aus unserer Sicht. Dabei müssen wir uns an die eigene Nase fassen, denn in unserem Strafraum standen wir einfach viel zu weit weg von den Gegenspielern und zeigten uns im Abwehrverhalten nicht konsequent genug. Daran müssen wir arbeiten! Immerhin konnte Alex kurz darauf wieder verkürzen (57.), doch viel mehr sprang dabei leider nicht heraus. Stattdessen schwanden bei uns mehr und mehr die Kräfte, in Unterzahl konnten wir in der Schlussphase nicht mehr richtig mithalten, auch, weil uns die geistige Frische fehlte. So konnte Stoppenberg noch auf 9:2 erhöhen und somit einen ungefährdeten Sieg einfahren.

Schade, dass wir so lange in Unterzahl spielen mussten. Das hat uns aus der Bahn geworfen und wir Trainer sind uns sicher, dass wir in Gleichzahl nicht 2:9 verloren hätten. Wir haben gut begonnen und mussten nachher unserem läuferischen Aufwand Tribut zollen. Dennoch sollten wir das Positive aus der Partie mitnehmen und aus den Fehlern lernen!


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